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Schmerz­therapie nach Liebscher & Bracht (LNB)

Die Schmerztherapie nach Liebscher [&] Bracht offenbart sich schon in der ersten Behandlung und kann daher von jedem Patienten selbst beurteilt werden. Nicht länger dauert es nämlich, die eigentliche Ursache eines Schmerzzustandes exakt zu diagnostizieren und mittels der einzigartigen Schmerzpunktpressur unmittelbar zu behandeln.

Dabei spielt es keine Rolle, ob die Schmerzgeplagten austherapiert sind, ob sie schon operiert wurden, oder ob sie diagnostizierte Bandscheibenvorfälle, Wirbelgleiten, Arthrose, Kalkablagerungen, Gelenks- oder Nervenentzündungen, Fehlstellungen von Geburt an, Beinlängenunterschiede oder Fibromyalgie haben.

All diese Schädigungen werden irrtümlicherweise für die Ursache der meisten Schmerzzustände gehalten.

Die Therapie enthält verschiedene Bausteine. Bei der Schmerzpunktpressur als Akuttherapie findet eine Löschung der krankhaften, weil schädigenden, Muskelprogrammierung statt. Da die Warnschmerzen vom Körper erzeugt werden, um Schädigungen zu vermeiden, ist die Beendigung der krankhaften Muskelfunktion Voraussetzung der Schmerzreduzierung im Minuteneffekt. Dieser Zustand wird durch Engpassdehnungen, speziell entwickelte muskuläre Übungen, die Dehnung-, Kräftigung- und Ansteuerungsreize setzen und die an den Problemstellen zu gesunder Muskelfunktion führen, gefestigt. Die begleitende Basistherapie, in der der Stoffwechsel optimiert wird, unterstützt über eine Tonusreduzierung des Gesamtkörpers und eine Flexibilisierung des Bindegewebes die gesunde Muskelfunktion und damit die Schmerzreduzierung. Eine speziell entwickelte Bewegungslehre führt langfristig zu einer vollständigen Wiederherstellung eines gesunden Bewegungskörpers, der lebenslang weder Gelenk-, noch Wirbelsäulenschäden erleiden muss und deswegen schmerzfrei bleiben kann.

Heilpraktiker Helga & Michael Ruoff - Therapien

Die Methode im Detail

Schädigungen an Gelenken und der Wirbelsäule sowie eine gestörte Körperstatik werden durch falsche Spannungszustände in der Muskulatur erzeugt, die durch eine Lebensweise mit einseitiger oder fehlender Bewegung, falsche Ernährung, Umweltfaktoren, Stressoren oder psychisch/seelische Faktoren erzeugt werden. Schon lange vor der tatsächlichen Schädigung weist der Körper schon durch warnende Schmerzsignale auf die Bedrohung hin.

Die Schmerztherapie nach Liebscher [&] Bracht ist eine Langzeitschmerztherapie. Das bedeutet, dass die Schmerzursachendauerhaft für die Zukunft abgestellt werden können. Sie unterteilt sich in die Akuttherapie, in der die Patienten sich schon in der ersten Behandlung von der Wirksamkeit überzeugen können und in eine Basistherapie, in der langfristig die Grundlagen für dauerhafte Schmerzfreiheit gelegt werden.

In der Akuttherapie werden ermutete Fehlspannungen in der Muskelstruktur durch gezielte Anamnese des Patienten und Analyse des Schmerzbildes eingekreist und im Anschluss durch die gezielte Pressur auf bestimmte Druckpunkte am Körper des Betroffenen eine Harmonisierung der Muskelspannung hergestellt. Die Herstellung einer gesunden Muskelprogrammierung beeinflusst die schmerzenden Körperstellen und regelt für gewöhnlich den akuten Schmerzpegel erheblich herunter womit letztlich der Beweis erbracht ist, dass der vermutete Auslöser auch der tatsächliche Verursacher sein muss.

(Diese Texte sind " http://www.liebscher-bracht.com/schmerztherapie.html " entnommen)

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Aktuelles

Grippeschutzimpfung — senkt auch das Herzinfarkt-Risiko

In dieser Jahreszeit wird viel diskutiert, ob man sich gegen Grippe impfen lassen soll. Deutsche und internationale Gesundheitsbehörden raten nachdrücklich zur konsequenten Grippeschutzimpfung. Ich neige auch zu dieser Ansicht, obwohl natürlich auch eine Schutzimpfung den Körper belastet.

 

Ein wesentlicher Grund ist, dass sich regelrechte Grippeepidemien nur schwer voraussagen lassen. Plötzlich treten die Grippesymptome in Behörden, Unternehmen und Schulen massenhaft auf. Fieber, Schmerzen im ganzen Körper und Schüttelfrost plagen das gesamte Umfeld und ohne Impfung kann man sich der Grippe auch bei richtigem Verhalten kaum entziehen.

 

Ein zweiter Grund ist: Studien zeigen, dass das Herz- und Kreislaufsystem durch Grippen massiv gefährdet ist. Wer sich gegen die saisonale Grippe impfen lässt, bekommt seltener einen Herzinfarkt und auch seltener einen Schlaganfall als Ungeimpfte. Seit langem ist bekannt, dass Herzinfarkte in der kalten Jahreszeit häufiger vorkommen als in Frühjahr, Sommer und Herbst. Schon frühzeitig vermuteten Forscher, dass es einen Zusammenhang gibt zwischen Atemwegsinfektionen und akuten Herzerkrankungen.

 

Eine britische Studie an 78.706 Patienten im Alter von über 40 Jahren in 379 allgemein-medizinischen Praxen zeigte, dass eine Impfung mit einem um 20 Prozent geringeren Herzinfarkt-Risiko korreliert. Es ist erwiesen, dass die frühzeitige Impfung zwischen September und November den besten Effekt hat. Spätere Impfungen im Winter senken zwar noch das Gripperisiko, aber nicht so ausgeprägt.

Die Studie in England hat ebenfalls gezeigt, dass die zusätzliche Pneumokokken-Impfung (Impfung gegen Lungenentzündung) einen weiteren Schutz für das Herz bedeutet.

 

Wer sollte sich impfen lassen?


Die ständige Impfkommission empfiehlt Impfungen für alle Personen ab 60 Jahren. Auch wer höhergradig gefährdet ist, wie medizinisches Personal und chronisch Kranke, sollte sich impfen lassen. Das Influenzavirus kann Schwangere hart treffen. Deshalb hat die ständige Impfkommission dazu aufgerufen, dass auch Schwangere gegen Grippe geimpft werden. Schwangere wurden in der Vergangenheit deutlich häufiger mit Grippe stationär behandelt als nicht Schwangere. Sie bekamen häufiger Lungenentzündungen, was wahrscheinlich mit den immunologischen Veränderungen während der Schwangerschaft zusammen hängt. Die Grippeschutzimpfung schützt offenbar nicht nur die werdende Mutter, sondern auch das Baby besitzt nach der Geburt einen vorübergehenden Impfschutz. Grundsätzlich ist die Impfung bei Schwangeren in jedem Stadium der Schwangerschaft möglich. Die Impfkommission empfiehlt aber als optimalen Zeitpunkt den Beginn des zweiten Schwangerschaftsdrittels.

 

Nicht geimpft werden sollen Patienten mit einem akuten Infekt oder Fieber. Die Impfung sollte dann auf den nächst möglichen Zeitpunkt verschoben werden. Wer überempfindlich ist gegen Hühnereiweiß oder andere Bestandteile sollte ebenfalls von einer Impfung Abstand nehmen.

Was gegen Erkältung hilft — und was nicht

Der Körper reagiert auf eine Infektion, indem er die Betriebstemperatur erhöht. Die Immunabwehr kurbelt den Stoffwechsel an und löst so den Temperaturanstieg aus. Fieber hilft bei der Heilung, denn viele Erreger können bei über 38,5 Grad nicht überleben. Fieber sollte deshalb nicht unterdrückt werden, außer, wenn es zu hoch steigt. Wer erhöhte Temperaturoder Fieber hat, bleibt am besten im Bett und trinkt viel Wasser und Tee.

Essigwickel - Ziehen Fieber aus dem Körper

Feuchte Wadenwickel leiten durch Verdunstungskälte Hitze aus dem Körper ab und schaffen so einen Temperaturausgleich. Wichtig ist, dass der ganze Körper einschließlich der Füße bei der Behandlung warm bleibt. Und so funktioniert es: kaltes Wasser und Obstessig zu gleichen Teilen mischen. Geschirrtücher darin tränken, auswringen und um die Waden wickeln. Darum herum je ein Frotteehandtuch schlagen. Die Wickel wechseln, bevor sie kalt werden. Es genügen meist drei Wickelvorgänge, um das Fieber zu senken.

Prophylaktisch sind Saunagänge eine gute Empfehlung. Aber: Bei akutem Infekt sollten Patienten die Sauna unbedingt meiden!
Was hilft neben der Sauna noch? Ruhe, Wärme und viel Trinken sind die sinnvollen Therapiepfeiler bei einer einfachen Erkältungskrankheit. Erkältungen werden in über 70 Prozent der Fälle durch Viren verursacht. Die Ansteckung geschieht meist über einen Händedruck. Bei Schnupfennasen empfehlen sich Nasenspülungen mit Kochsalz. Tägliche Nasenspülungen pflegen die Schleimhäute und sie lindern im akuten Stadium viele Erkältungssymptome. Medikamente gegen Halsschmerzen sind dagegen umstritten. Ökotest und auch die Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM) raten von Halsschmerzmitteln komplett ab.

Antibiotika, die selbstverständlich helfen, sollten prinzipiell nur eingesetzt werden, wenn bakterielle „Superinfektionen“ vorliegen (Bronchitis, Mandel-, Nasennebenhöhlen- oder Mittelohrentzündungen). Ansonsten gilt der Ratschlag, Hände weg von Antibiotika bei schlichten Erkältungen.

Um gut über den Winter zu kommen, sollte jetzt schon eine mehrmalige Ozon-Therapie durchgeführt werden um das Imunsystem zu stärken.

Heiße Tipps bei Erkältungen

  • Treiben Sie keinen Sport und vermeiden Sie unnötigen Stress
  • Essen Sie eine heiße Suppe (z.B. eine thailändische Hühnersuppe mit Chili und Ingwer oder eine Kürbissuppe)
  • Trinken Sie Ingwertee (5 bis 6 frische Scheiben ca. 10 Minuten in heißem Wasser ziehen lassen)
  • Prophylaktisch sind Saunagänge einschließlich heiß–kalten Fußbädern wärmstens zu empfehlen
  • Vorbeugend empfiehlt sich viel Bewegung im Freien
  • Achten Sie auf eine gute Luftfeuchtigkeit in Ihren Wohnräumen. Trockene Heizungsluft trocknet die Schleimhäute aus und begünstigt Infektionen.
  • Machen Sie Kopfdampfbäder mit Kamille oder ätherischen Ölen.
  • Vermeiden Sie Unterkühlungen (hilfreich können beheizbare Handschuhe, gutes Schuhwerk und warme Jacken sein)

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