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Das richtige Mittel
Die größte Schwierigkeit einer
homöopathischen Behandlung ist es immer, das passende Mittel für die
bestehenden Symptome zu finden. Aus diesem Grunde wird der Patient
zunächst einmal sehr gründlich befragt und anschließend das ihm
entsprechende Mittel in einer komplizierten Verfahrensweise gesucht und
verordnet.
Sucht man nach dem sogenannten
Konstitutionsmittel für eine bestimmte Person, kann diese Repertorisation
mitunter ein bis zwei Stunden dauern, da sie äußerst gewissenhaft
betrieben werden muss, um aus der Vielzahl der möglichen Mittel das
richtige herauszufinden.
Beispiel Fiebermittel
Für akute Fälle beispielsweise gibt
es etliche homöopathische Fiebermittel, die aber nur dann ihre Wirkung
entfalten können, wenn sie auf die Fiebersymptome des Erkrankten passen.
Jemand, der während des Fiebers
stark schwitzt, einen roten Kopf hat und heißen Schweiß, bekommt ein
anderes Mittel als jemand, der dagegen blass ist, ruhig und nur wenige
kalte Schweiße hat. Beide haben das Symptom „Fieber“, gebessert wird es
allerdings durch verschiedene Medikamente.
Die richtige Dosis
Doch damit nicht genug. Ist das
richtige Mittel gefunden, muss der homöopathisch arbeitende Heilpraktiker
sich für eine ganz bestimmte Stärke (Potenz) dieser Arznei entscheiden und
festlegen, wie und in welchen Abständen es einzunehmen ist.
„Die Dosis macht das Gift“. Dieser
Satz trifft auf die Homöopathie in ganz besonderer Weise zu. Viele der
Substanzen, die sich auf einem homöopathischen Rezept wieder finden, sind
unverdünnt hochgiftig. Denken Sie nur an die Tollkirsche (Belladonna), die
in ihrer Ursubstanz sehr giftig ist, aber als Homöopathikum, hochverdünnt
(potenziert), ein ausgezeichnetes Fiebermittel.
Wundern Sie sich also bitte nicht,
wenn auf einem entsprechenden Rezept, hinter dem eigentlichen Namen des
Mittels noch ein Buchstabe und eine Zahl steht. Diese Kombination gibt den
Grad der gewählten Verdünnung an und ist deshalb unerlässlich.
Die Vorteile einer homöopathischen Behandlung
Homöopathische Arzneimittel
unterdrücken keine Symptome
Sanfte, natürliche Wirkungsweise und
Aktivierung des Abwehrsystems
Keine Nebenwirkungen
Kostengünstige Behandlungsform
Ganzheitliche Behandlung (Körper,
Seele, Geist)
Was ist während der Einnahme homöopath. Arzneimittel zu beachten ?
Die Medikamente bitte NICHT mit
Kaffee oder Tee einnehmen.
Im Zusammenhang mit der Einnahme
homöopathischer Präparate bitte keine Pfefferminzbonbons lutschen oder
Kaugummi kauen. Das verordnete Mittel kann an Wirkung verlieren oder
wirkungslos werden. Deshalb bitte auch keine Einnahme in zeitlichem
Zusammenhang mit dem Zähneputzen!
Flüssige Homöopathika dürfen NICHT
von Metalllöffeln eingenommen werden. Sie würden in ihrer Wirkung
verändert, bzw. wirkungslos.
Bitte halten Sie sich genau an die
Einnahmevorschriften. Es kann möglich sein, dass Sie ihr homöopathisches
Arzneimittel zu einer bestimmten Zeit einnehmen sollen. Ist dies der Fall,
bitte den Zeitpunkt genau einhalten.
Mitunter kommt es bei der Einnahme
homöopathischer Substanzen zu einer sogenannten „Erstverschlimmerung“, das
heißt, die Krankheitssymptome werden kurzfristig stärker. Dies bedeutet
NICHT, dass Sie das Medikament absetzen sollen, im Gegenteil. Melden Sie
sich in diesem Fall bei Ihrem Heilpraktiker, eventuell muss die Dosierung
für eine kurze Zeit geändert werden, weil Sie auf die Behandlung besser
als erwartet ansprechen.
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