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Implantat-Akupunktur
 

Durch das kontinuierliche Reizen der Akupunkturpunkte am Ohr mittels einer Titan-Dauernadel wird das zentrale Nervensystem aktiviert. Alle Reize, die durch die Implantat-Ohr-Akupunktur ausgelöst werden, gelangen über das Zwischenhirn zu den angesprochenen Körperteilen.

Am Ohr befinden sich ca. 200 Reflexpunkte, die bestimmten Organen und Regionen des Körpers zugeordnet sind. Diese Punkte werden vor der Implantation mit der Titan-Nadel systematisch untersucht. Die Reflexpunkte am Ohr sind sehr klein (0,2-0,3 mm). Daher muss die Punktsuche sowie die Akupunktur so genau wie möglich durchgeführt werden, um den Punkt nicht zu verfehlen.

Die gründliche Voruntersuchung der Reflexpunkte am Ohr erlaubt eine genaue Aussage darüber, wo Schmerzen oder Störfelder bestehen und welche Organe des Körpers betroffen sind. Auch Störfelder, die auf den ersten Blick nichts mit dem eigentlichen Krankheitsgeschehen zu tun haben, können den Krankheits-Prozess aufrecht erhalten.

Bei der Ohr-Akupunktur ist jede Stelle oder Zone des Ohres ein bestimmtes Organ des Körpers an der Oberfläche der Ohrmuschel zugeordnet. Bei einer Erkrankung eines Organs verändert der entsprechende Punkt an der Ohrmuschel seine Eigenschaften und ist für den geübten Arzt durch feine Untersuchungstechniken des Ohres auffindbar. Über diese Ohrpunkte kann der gesamte Körper mit all seinen Funktionen behandelt werden
 

Je nach Krankheitsbild können (analog zu herkömmlicher Aurikulotherapie) mehrere Implantate an gezielten Akupunkturpunkten gesetzt werden, aus deren bekannter Konstellation bestmögliche Erfolge resultieren.

Die positiven Ergebnisse der Therapie von Parkinson-Patienten wurden durch klinische Studien belegt. Die signifikanten bis hochsignifikanten Behandlungserfolge bei diesem komplexen Krankheitsbild unterstreichen die hervorragende Wirksamkeit der Implantat-Akupunktur.
 

Diese Methode hat insbesondere für die folgenden Erkrankungen eine positive Wirkung gezeigt.

·         Allergien

·         Chronische Kopfschmerzen (Migräne und Cluster-Kopfschmerz)

·         Chronische Rückenschmerzen (ggf. mit vielen Voroperationen)

·         Epilepsie

·         Funktionelle Herzerkrankungen

·         Gesichtsnervenlähmung

·         Heuschnupfen

·         Herzrhythmusstörungen

·         Hypertonie/Hypotonie

·         Impotenz

·         Lähmungen

·         Magersucht

·         Morbus Parkinson (Tremor, Muskelsteifigkeit, Gangunsicherheit u.a.)

·         Morbus Bechterew

·         Phantomschmerz

·         Restless-Legs-Syndrom (Unruhige Beine)

·         Rheumatische Krankheiten (Rheuma, Fibromyalgie u.a.)

·         Schlafstörungen

·         Schmerzen

·         Suchterkrankung Alkohol

·         Suchterkrankung Drogen

·         Suchterkrankung Nikotin

·         Suchterkrankung Tabletten

·         Tinnitus (Ohrgeräusche)

·         Trigeminusneuralgie

·         Übergewicht

·         Vegetative Funktionsstörungen

generell gilt: bei der Behandlung vorwiegend chronischer Erkrankungen, bei denen eine erfolgreiche Behandlung durch herkömmliche Ohrakupunktur in Erwägung gezogen werden kann, bestehen signifikante bis hochsignifikante Erfolgsaussichten

 
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