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Therapeutisches Taping

 

 
                                                                  BWS-Syndrom

Unter dem Begriff "Therapeutisches Taping" wurden Erkenntnisse aus den unterschiedlichsten Taping-Methoden der letzten 35 Jahre kombiniert und mit großem Erfolg in der täglichen Praxis angewandt.

Da dieses Therapiekonzept relativ neu ist, ist der Gesamtumfang der Einsatzmöglichkeiten noch nicht absehbar, durch ständige Weiterentwicklung dieser Therapieform werden sowohl die praktischen Erfahrungen, als auch die Anwendungsbeispiele immer umfangreicher.

Das Therapeutische Taping ist  keine medizinischen Wunderwaffe oder Allheilmittel, aber sie ist extrem erfolgreich anwendbar und speziell in der Schmerzbehandlung immer wert eingesetzt zu werden, da die Patienten keinerlei Belastungen durch Medikamente oder Injektionen ausgesetzt werden müssen.

Mit dieser Behandlungsmethode können fast alle Störungen am Halte- und Stützapparat, sowie auch internistische oder neurologische Erkrankungen therapiert  werden.

Die elastischen Tapes werden über entsprechende Akupunkturpunkte und Meridiane geklebt. Sie sorgen für eine wirkungsvolle Meridian- und Bindegewebsmassage und stimulieren die Akupunkturpunkte. So werden die Selbstheilungskräfte des Körpers aktiviert. Die Tapes sind angenehm zu tragen und halten sogar unter der Dusche.

Taping lindert selbst chronische Schmerzen relativ schnell, nachdem die Bänder aufgeklebt wurden.

Patienten die wegen chronischer Schmerzen regelmäßig Medikamente einnehmen, leiden oft zusätzlich unter deren Nebenwirkungen. Ganz ohne Medikamente verspricht Taping Hilfe gegen eine Vielzahl von chronischen und akuten Beschwerden – sowohl therapeutisch als auch vorbeugend. Schmerzende Muskeln und ihre Akupunkturpunkte werden mit einem elastischen Tape beklebt. So entsteht eine wirkungsvolle Massage, die Schmerzen rasch lindert.

Das Wesentliche dieser therapeutischen Methode ist die Behandlung mit dehnbaren Klebebändern. Im Gegensatz zu den üblichen starren Tape-Verbänden ermöglichen die elastischen Bänder Bewegungen. Diese führen zu einer Reizung der unter dem Tape liegenden Haut und dem darunter liegenden lockeren und straffen Bindegewebe. "Infolge der Reizung normalisieren sich die Stoffwechselfunktionen und die Selbstheilungskräfte des Körpers werden aktiviert".

 

Anwendungsgebiete:

Begleitende Behandlung im Freizeit- und Leistungssport zu Prophylaxe und Rehabilitation

Funktionsverbesserung von Muskeln, Bändern, Sehnen und Gelenken

Rücken- und Schulterschmerzen

Hexenschuss

 

Beispiele:
      Fersensporn-Syndrom        Patellaspitzen-Syndrom             LWS-Syndrom
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