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Elektrosmog

Die Frage, ob Elektrosmog Gesundheitsschäden zur Folge haben kann, wird nach wie vor kontrovers diskutiert; dennoch hat man sich entschlossen, nun auch in der Bundesrepublik Deutschland Grenzwerte für die Strahlungsbelastung festzulegen.

Wir unterscheiden in Hausstrom (elektrische und magnetische Wechselfelder) und in Mobilfunk (elektromagnetische Felder - Hochfrequenz - Die Tendenz zur Verschärfung dieser Grenzwerte, teilweise auf freiwilliger Basis auch initiiert durch die Industrie selbst (Monitore; MPR II, TC095), und zur Sensibilisierung von Medien und Öffentlichkeit gegenüber dem Thema ist nicht zu übersehen.

Untersuchungen, durchgeführt vor allem in Amerika und in Schweden, zeigen, dass ein Zusammenhang zwischen elektromagnetischer Belastung und bestimmten Krankheitsbildern nachgewiesen werden kann.

Fachverband Geopathologie
Heilpraktiker Helga & Michael Ruoff - Therapien

Wirkungen elektromagnetischer Strahlenbelastung und deren Folgen

Wirkung Folgen
Hormonhaushalt Störungen des Biorhythmus, Schlafstörungen, Müdigkeit, Depressionen, Immunschwäche und verminderte Krebsabwehr
Biorythmus, Immunsystem und Psyche Verminderte Melatoninausschüttung, direkte Wirkungen der Felder auf z.B. die Gehirn- und Nervenaktivität, Depression, Konzentrationsschwierigkeiten

Hausstrom

Elektrische Wechselfelder 5O Hz

Elektrische Wechselfelder gehen von allen unter Wechselspannung stehenden Leitungen aus.

Elektrische Felder haben nicht das Fließen des Stromes zur Voraussetzung, sondern allein das Anliegen, einer elektrischen Wechselspannung.

Der menschliche Körper nimmt elektrische Wechselfelder wie eine Antenne auf und koppelt an sie an.

In der Vergangenheit ging man davon aus, dass elektrische Felder nicht in den menschlichen Körper eindringen.

Versuche von anerkannten Baubiologen, z. B. Wolfgang Maes, haben gezeigt, dass dies jedoch tatsächlich der Fall ist.

Das elektrische Wechselfeld wird als elektrische Feldstärke in Volt pro Meter (V/m) gemessen.

Die Messung der elektrischen Feldstärke erfolgte entsprechend einem Raster.

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Magnetische Wechselfelder 50 Hz

Niederfrequente magnetische Wechselfelder entstehen, wenn an elektrischen Leitern nicht nur eine Wechselspannung anliegt, sondern auch ein Strom fließt.

Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass in Trafos, Elektromotoren oder Drosseln auch dann Strom fließen kann, wenn die zugehörigen Maschinen, Geräte oder Anlagen zwar nicht in Betrieb, aber am Netz angeschlossen sind. In diesen Fällen wird durch die anliegende Spannung ein Strom induziert, der die Bildung eines Magnetfeldes zur Folge hat. Magnetische Wechselfelder durchdringen den menschlichen Körper fast ungehindert.

Die kurzzeitige Richtungsänderung des magnetischen Feldes induziert im menschlichen Körper elektrische Ströme, die in geschlossenen Bahnen verlaufen und als Wirbelströme bezeichnet werden.

Die Stärke des Magnetfeldes kann als magnetische Feldstärke in Ampere pro Meter (A/m) oder als magnetischen Flussdichte, in Tesla (T) oder Gauß (G), gemessen werden.

Elektrische Wechselfelder Magnetische Wechselfelder

Mobilfunk - Elektromagnetische Wellen (Hochfrequenz)

Folge von Sendern wie z.B. Fernsehen, Radio, Mobilfunk, Radar usw.

Neue Energieformen, wie die künstlich erzeugte gepulste Mikrowellenstrahlung, bedürfen erst einen mehr oder weniger langen Anpassungsprozess für unseren Körper. Dieser Anpassungsprozess kann Generationen in Anspruch nehmen oder bestimmte Erkrankungen nehmen zu. So kann das Wachstum von Bakterien, Pilzen und Viren mit bestimmten Frequenzen aber auch Tönen gefördert aber auch gebremst werden (Nutzung: Bioresonanztherapie, Klangtherapie, Gentechnologie = gezielter Einsatz!).

Jede Strahlung (Wärme, Licht, Elektrosmog, Erdstrahlen etc.) ist mehr oder weniger auch eine Informationsstrahlung, die einen Anpassungsprozess vom Körper erfordern und auch erwirken!

Besonders gepulste Mikrowellenstrahlungen induzieren an den Sende- und Empfangsantennen einen hohen Anteil von Longitudinal- oder Skalarwellen, die mit den körpereigenen Energiefelder oder mit den einzelnen Körperteilen, bis hin zu den Zellen und deren DNS in Resonanz gehen können!

Als Hinweis möchte ich auf eine signifikante Zunahme von Allergien (+50% in den letzten drei Jahren = Ausbau des Funknetzes?), die von Schilddrüsen-Regulationsstörungen ( ebenfalls in den letzten zwei Jahren stark steigend -- Einfluss von DECT-Telefone im Haushalt?), oder die Zunahme von Brustknoten (trotz wesentlicher verbesserter Diagnostik und Therapien?), sowie die eklatante Zunahme von Hektik, Unruhe und parallel dazu eine erhöhte Unkonzentriertheit und Vergesslichkeit sowie eine vermehrte Zunahme von Schlafstörungen, aufmerksam machen!

Wieso nehmen die Allergien in allen Bereichen so stark zu?

Das Immunsystem versucht, die zuvor beschriebenen Stressauslöser wie die Mikrowellen genauso mit der Bildung von Antigenen zu begegnen wie Viren, Bakterien, Pilzen und andere Erreger. Allerdings gibt es für diese Art von Informationsstrahlung keine passende Immunantwort und damit auch keine wirksame Immunabwehr. Daher produziert das Immunsystem verstärkt Antikörper bestimmter oder unbestimmter Allergene gegen ansonsten harmlose Stoffe. Es entsteht damit eine Allergie (Autoimmunkrankheit).

Zunahme bestimmter Krebsarten?

Durch die in den Strahlungen beinhaltenden Informationen könnte der Zellteilungsprozess vorzeitig angeregt, sowie der Ionenaustausch zwischen dem Zellkern und der Zellwand gestört werden. Zusätzlich wird das Blut elektrisch geladen, die roten Blutkörperchen klumpen aneinander. Dadurch wird die Sauerstoffversorgung der Zellen behindert und der Abbau der "Freien Radikalen" unter anderem gehemmt. Der Nachweis wurde im Tierversuch bereits mehrmals nachgewiesen. Die WHO hat mit einer groß angelegten Studie mit Handybenutzer begonnen Zusammenhänge zu erforschen. Leider bezieht sich diese Studie nur auf den relativ seltenen Gehirntumor. Obendrein werden die Wirkungen nur in der Wachphase berücksichtigt, während örtlich nahe Sendeanlagen (Dauerbestrahlung), besonders in der Schlafphase, in dieser Studie nicht untersucht wird. Die starke Zunahme von Brusttumore in der westlichen Welt könnte hier vermutlich weitaus signifikantere Ergebnisse liefern.

Obwohl die Wissenschaft, zumeist im Auftrag von Netzbetreiber, konträr und polemisch über nicht bewiesene Behauptungen, die Harmlosigkeit dieser Energien uns vorführen will, sollten wir uns im einzelnen sehr wohl überlegen und beobachten, ob dass auch für uns, unseren Angehörigen und für die nahe Umwelt so zutrifft. Denn diese neuen technischen Strahler durchdringen nahezu ungehindert Wände und Räume und belasten einen größeren Umkreis! Eine Abschirmung ist nahezu nicht möglich.

Noch problematischer erscheint allerdings die rigorose Montage von Mobilfunkstationen auf Gebäuden in unmittelbarer Nachbarschaft zu Wohnanlagen. Die Nachbarschaft kann eventuell noch überzeugt werden und installiert, anstatt eines Funktelefons ein schnurgebundenes Telefon, aber gegenüber von Telefongesellschaften nützt zumeist nur ein Wohnungswechsel. Es werden Grundrechte für ein gesundes nicht belastendes Umfeld verletzt.

Aber auch Eigentumsrechte, denn solche Häuser oder Wohnungen sind schwerer zu vermieten oder zu verkaufen. Wer kauft sich eine Wohnung, wo statt einer schönen Aussicht bedrohlich wirkende Sendeanlage in der Nachbarschaft aufgebaut sind?

Eine objektivere Forschung auf diesem Gebiet sollte von allen Beteiligten angestrebt werden. Bei den in Auftrag gegebenen Einzelforschungen wurde der ganzheitliche Aspekt in der Regel nicht berücksichtigt. Bei einer objektiven Beurteilung aller Forschungsberichte als Mosaikbausteine kann sehr wohl eine biologische Unverträglichkeit abgeleitet werden.

Mobilfunk - heiße gepulste Dauerwelle: In den letzten Jahren sind die Mobilfunknetze stark ausgebaut worden. Zu den älteren- analog übertragenden - C-Netz gesellten sich die beiden D-Netze und E-plus, welche digitale, gepulste Mikrowellen zur Übertragung einsetzen. Mikrowellen haben thermische und nicht-thermische Wirkungen auf Organismen.

Die thermischen Effekte bedeuten, das sich die bestrahlte biologische Masse erwärmt (es können sogenannte Hotspots entstehen, wo die Erwärmung im molekularen Bereich sehr hoch sein kann) - im Prinzip wie beim Mikrowellenofen! Thermische Effekte treten z.B. bei Handys auf. So erwärmt sich das Gewebe in Antennennähe (ca. 30 cm, wer telefoniert so?), was im Tierversuch (nur?) zur Trübung der Augenlinse führt. (Aber auch Gedächtnisstörungen , Scheineindrücke als auch weitere physische Störungen sind unter anderem bekannt).

Beim Einsatz gepulster Wellen werden außerdem körperliche Beeinträchtigungen durch "biologischer Effekte im Niedrigdosisbereich" (nicht-thermische Effekte) beobachtet, die bei ungepulsten Wellen z.B. die des Rundfunks nicht auftreten. Ein nicht-thermischer Effekt von gepulsten Mikrowellen ist unter anderem, dass sich die Tiefschlafphase des Menschen verkürzen kann. In Tierversuchen wurde nachgewiesen, dass die Wellen das Krebswachstum fördern. Bei Ratten (und auch Menschen) veränderten sie die motorische Aktivität und das Sexualverhalten (Stress!). Beim Menschen wurde u.a. festgestellt, dass sich die Gehirnstromaktivität und der Ionentransport durch die Zellmembranen ändern. Solche Effekte treten schon auf, wenn die Strahlungsintensität unterhalb der gesetzlichen Grenzwerte liegt. Wie sich diese Effekte auf die Gesundheit auswirken, ist nicht bekannt.

Sendeanlagen im Wohnbereich (Basisstationen von Handys, Richtfunkstrecken): Ebenso senden auch die Basisstationen gepulste Mikrowellen aus, doch sind die Handybesitzer viel stärker strahlenbelastet als die Umwohner von Basisstationen, da die Sendeantenne des Handys nur wenige Zentimeter vom Kopf entfernt ist. (Dieser Vergleich vom BfS kann so nicht hingenommen werden, da die Umwohner dauernd (über Tag und Nacht = 24 Stunden) damit belastet werden, während der Handytelefonierer nur kurzzeitig (1% vom Tag) und das aus eigener Verantwortung, dieser Belastung ausgesetzt sind.) Die Belastung ist gering, weil die auf hohen Gebäuden montierten Antennen in etwa waagrecht abstrahlen. Dies gilt nur unter Voraussetzung, dass kein Gebäude in Abstand von weniger als 100m steht. (Dies galt vorerst nur für eine Sendeantenne, heute werden oftmals mehrere Antennen auf einem Dach montiert und zusätzlich die Sendeleistung wesentlich erhöht!).

Auch schnurlose Telefone strahlen: Schnurlose Telefone, die im eigentlichen Sinne nicht zu "Mobilfunk" zählen, funktionieren nur im Umkreis von 300m. Weil die Sendeleistung dieser Geräte sehr viel geringer sein kann, sind thermische Effekte nicht zu erwarten.

Bei Geräten, die nach dem "DECT"-Standard (Digital Enhanced Cordless Telecommunikations) arbeiten, können jedoch nicht-thermische Effekte wie bei den Handys beobachtet werden. Denn auch DECT-Geräte setzen gepulste Mikrowellen zur Informationsübertragung ein. Die Belastung ist hoch, da die Basisstation auch dann sendet, wenn nicht telefoniert wird. Neben Gesundheitsproblemen können DECT-Geräte auch technische Störungen verursachen. Quelle: UKÖB Nr. 12/98.

(Was ist, wenn in einem Haus mit mehreren Parteien jeder mindestens so ein DECT-Telefon betreibt und noch zusätzlich eine Basisstation in der Nähe strahlt? ) Die Belastungen würden sich aufsummieren.

Die Bemerkungen in (Klammer) wurden vom Verfasser hinzugefügt!

Für eine biologische Verträglichkeit oder Wirkung von Strahlungen ist unter anderem von Bedeutung: Die Dauer der Einwirkung und deren Zeitpunkt, die Dosis, die darin enthaltene Information, deren Resonanzverhalten, sowie deren Kombinationen und Überlagerungen verschiedener oder gleicher Strahlungsarten!

Ein besonderes Thema für die Zukunft könnte die Prägung eines Fötus im Mutterleib sein. Denn nach neuesten wissenschaftlichen Untersuchungen scheint festzustehen, wenn eine werdende Mutter unter einem physischen Dauerstress (siehe Mikrowellenstrahlung, Erdstrahlen u.a.) steht, so kann dies ihrem Kind lebenslang schaden. Denn der Fötus wird von den mütterlichen Hormonen beeinflusst, die irreversibel in das Regelsystem seines Körpers eingreifen. Das kann viele Jahre später dazu führen, dass er als Erwachsener an Diabetes, Bluthochdruck oder Brustkrebs erkrankt. Er gibt auch die nun erworbenen verschlechterten Erbanlagen an die nächste Generation weiter (siehe extreme Fettsucht). So wurde bereits nachgewiesen, dass ein bestimmtes Enzym in der Plazenta ausfällt, das dort für den Abbau des Dauer-Stresshormons Cortisol zuständig ist. Die Folgen für den Fötus sind fatal: Es wird ungehindert mit dem Botenstoff überflutet, sein Stress äußert sich in Gestalt hohen Blutdrucks. Vor allem wird das Regelsystem des heranreifenden Körpers lebenslang und irreversibel verändert. "Der hohe Blutdruck wird im Mutterleib erworben", erklärt in einer Studie die University of Edinburgh. Da in dieser Phase auch die Neuronen-Verknüpfungen im Gehirn angelegt werden, sind neurologische Abweichungen in der Entwicklung des Gehirns neben erbbiologischer Änderungen in einem Anpassungsprozess nicht auszuschließen.

Daher sind die verschärften Bedingungen im Arbeitsschutz von Schwangeren eine Notwendigkeit. Aber gerade dieser Schutz wird mit dem sorglosen Einsatz von Mikrowellen (DECT-Telefon, Sendern etc.) unterlaufen.

Sanierung

Benutzen Sie möglichst nur normale Kabeltelefone.

Halten Sie das Gespräch möglichst kurz, wenn Sie doch mit einem Schnurlos-Telefon telefonieren. Spätestens wenn Sie eine Erwärmung im Kopf oder Ohrbereich oder gar Schmerzen spüren, sollten Sie aufhören.

Wenn Sie schon ein schnurloses Telefon verwenden wollen, so kaufen Sie ein Telefon mit ECO Low Radition DECT, d.h. der Sender in der Basisstation wird immer erst aktiviert, wenn ein Anruf kommt, sonst ist die Station strahlungsfrei, auch wenn der Hörer nicht in der Basisstation steckt.

Bei elektrischen als auch bei magn. Wechselfeldern ist ein Netzfreischalter im Zählerkasten unentbehrlich.

Bei hochfrequenter Strahlung (Handysender-Einstrahlung) ist vor den Fenstern ein Abschirmvorhang vorzusehen.

Direkt über das Bett kann ein Abschirm-Baldachin gehängt werden. (ca. 90-95% Abschirmung.)

Das Zimmer kann je nach Bedarf mit einer Abschirmtapete bzw. Abschirmvlies saniert werden. (Hier wird die Tapete geerdet.)

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Grundsätzlich sollte aber vor jeder Sanierung gemessen werden.

Allgemeine Verbrauchertipps

Verzichten Sie, insbesondere im Schlafbereich, auf elektrische Fußboden- und Nachtspeicherheizungen sowie auf elektrische Heizdecken und elektrisch beheizte Wasserbetten.

Halten Sie von Kleinelektrogeräten im Schlafbereich (z. B. Netzbetriebene Radiowecker und Babyphone) einen Mindestabstand von etwa einem Meter ein.

Betreiben Sie im Schlafbereich keine leistungsstarken Elektrogeräte. Notfalls ist ein Mindestabstand von zwei Metern einzuhalten - auch zu Geräten im Nachbarzimmer.

Ziehen Sie bei Geräten den Netzstecker, wenn sie längere Zeit nicht benutzt werden.

Versehen Sie Verlängerungskabel mit einem Schalter am Stecker, um das gesamte Kabel strom- und spannungsfrei schalten zu können.

Verwenden Sie bei Halogenlampensystemen als Zuleitung nur verdrillte Kabel, da weit voneinander liegende Zuführungen beträchtliche Magnetfelder verursachen.

Auf magnetisierte Eisenteile im Schlafbereich wie Federkernmatratzen oder Metallbetten sollte verzichtet werden.

Halten sie sicherheitshalber von möglicherweise magnetisierten Heizkörpern und ähnlichen Metallteilen sowie von Lautsprechermagneten einen Abstand von 50 cm bis 1 m ein. Ob und wie weit eine Störung des natürlichen Magnetfeldes vorliegt, kann mit einem Kompass festgestellt werden.

Verwenden Sie im Innenraum keine Materialien, die zu statischen Aufladungen neigen. Zu empfehlen sind natürliche Materialien wie Stein, Holz, Kork, Linoleum, Ziegenhaar, Baumwolle usw.

Sorgen sie für eine ausreichende Luftfeuchtigkeit, da elektrostatische Felder dann infolge der höheren Leitfähigkeit der Luft rasch wieder abgebaut werden.

Wir beraten Sie gerne

Aktuelles

Grippeschutzimpfung — senkt auch das Herzinfarkt-Risiko

In dieser Jahreszeit wird viel diskutiert, ob man sich gegen Grippe impfen lassen soll. Deutsche und internationale Gesundheitsbehörden raten nachdrücklich zur konsequenten Grippeschutzimpfung. Ich neige auch zu dieser Ansicht, obwohl natürlich auch eine Schutzimpfung den Körper belastet.

 

Ein wesentlicher Grund ist, dass sich regelrechte Grippeepidemien nur schwer voraussagen lassen. Plötzlich treten die Grippesymptome in Behörden, Unternehmen und Schulen massenhaft auf. Fieber, Schmerzen im ganzen Körper und Schüttelfrost plagen das gesamte Umfeld und ohne Impfung kann man sich der Grippe auch bei richtigem Verhalten kaum entziehen.

 

Ein zweiter Grund ist: Studien zeigen, dass das Herz- und Kreislaufsystem durch Grippen massiv gefährdet ist. Wer sich gegen die saisonale Grippe impfen lässt, bekommt seltener einen Herzinfarkt und auch seltener einen Schlaganfall als Ungeimpfte. Seit langem ist bekannt, dass Herzinfarkte in der kalten Jahreszeit häufiger vorkommen als in Frühjahr, Sommer und Herbst. Schon frühzeitig vermuteten Forscher, dass es einen Zusammenhang gibt zwischen Atemwegsinfektionen und akuten Herzerkrankungen.

 

Eine britische Studie an 78.706 Patienten im Alter von über 40 Jahren in 379 allgemein-medizinischen Praxen zeigte, dass eine Impfung mit einem um 20 Prozent geringeren Herzinfarkt-Risiko korreliert. Es ist erwiesen, dass die frühzeitige Impfung zwischen September und November den besten Effekt hat. Spätere Impfungen im Winter senken zwar noch das Gripperisiko, aber nicht so ausgeprägt.

Die Studie in England hat ebenfalls gezeigt, dass die zusätzliche Pneumokokken-Impfung (Impfung gegen Lungenentzündung) einen weiteren Schutz für das Herz bedeutet.

 

Wer sollte sich impfen lassen?


Die ständige Impfkommission empfiehlt Impfungen für alle Personen ab 60 Jahren. Auch wer höhergradig gefährdet ist, wie medizinisches Personal und chronisch Kranke, sollte sich impfen lassen. Das Influenzavirus kann Schwangere hart treffen. Deshalb hat die ständige Impfkommission dazu aufgerufen, dass auch Schwangere gegen Grippe geimpft werden. Schwangere wurden in der Vergangenheit deutlich häufiger mit Grippe stationär behandelt als nicht Schwangere. Sie bekamen häufiger Lungenentzündungen, was wahrscheinlich mit den immunologischen Veränderungen während der Schwangerschaft zusammen hängt. Die Grippeschutzimpfung schützt offenbar nicht nur die werdende Mutter, sondern auch das Baby besitzt nach der Geburt einen vorübergehenden Impfschutz. Grundsätzlich ist die Impfung bei Schwangeren in jedem Stadium der Schwangerschaft möglich. Die Impfkommission empfiehlt aber als optimalen Zeitpunkt den Beginn des zweiten Schwangerschaftsdrittels.

 

Nicht geimpft werden sollen Patienten mit einem akuten Infekt oder Fieber. Die Impfung sollte dann auf den nächst möglichen Zeitpunkt verschoben werden. Wer überempfindlich ist gegen Hühnereiweiß oder andere Bestandteile sollte ebenfalls von einer Impfung Abstand nehmen.

Was gegen Erkältung hilft — und was nicht

Der Körper reagiert auf eine Infektion, indem er die Betriebstemperatur erhöht. Die Immunabwehr kurbelt den Stoffwechsel an und löst so den Temperaturanstieg aus. Fieber hilft bei der Heilung, denn viele Erreger können bei über 38,5 Grad nicht überleben. Fieber sollte deshalb nicht unterdrückt werden, außer, wenn es zu hoch steigt. Wer erhöhte Temperaturoder Fieber hat, bleibt am besten im Bett und trinkt viel Wasser und Tee.

Essigwickel - Ziehen Fieber aus dem Körper

Feuchte Wadenwickel leiten durch Verdunstungskälte Hitze aus dem Körper ab und schaffen so einen Temperaturausgleich. Wichtig ist, dass der ganze Körper einschließlich der Füße bei der Behandlung warm bleibt. Und so funktioniert es: kaltes Wasser und Obstessig zu gleichen Teilen mischen. Geschirrtücher darin tränken, auswringen und um die Waden wickeln. Darum herum je ein Frotteehandtuch schlagen. Die Wickel wechseln, bevor sie kalt werden. Es genügen meist drei Wickelvorgänge, um das Fieber zu senken.

Prophylaktisch sind Saunagänge eine gute Empfehlung. Aber: Bei akutem Infekt sollten Patienten die Sauna unbedingt meiden!
Was hilft neben der Sauna noch? Ruhe, Wärme und viel Trinken sind die sinnvollen Therapiepfeiler bei einer einfachen Erkältungskrankheit. Erkältungen werden in über 70 Prozent der Fälle durch Viren verursacht. Die Ansteckung geschieht meist über einen Händedruck. Bei Schnupfennasen empfehlen sich Nasenspülungen mit Kochsalz. Tägliche Nasenspülungen pflegen die Schleimhäute und sie lindern im akuten Stadium viele Erkältungssymptome. Medikamente gegen Halsschmerzen sind dagegen umstritten. Ökotest und auch die Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM) raten von Halsschmerzmitteln komplett ab.

Antibiotika, die selbstverständlich helfen, sollten prinzipiell nur eingesetzt werden, wenn bakterielle „Superinfektionen“ vorliegen (Bronchitis, Mandel-, Nasennebenhöhlen- oder Mittelohrentzündungen). Ansonsten gilt der Ratschlag, Hände weg von Antibiotika bei schlichten Erkältungen.

Um gut über den Winter zu kommen, sollte jetzt schon eine mehrmalige Ozon-Therapie durchgeführt werden um das Imunsystem zu stärken.

Heiße Tipps bei Erkältungen

  • Treiben Sie keinen Sport und vermeiden Sie unnötigen Stress
  • Essen Sie eine heiße Suppe (z.B. eine thailändische Hühnersuppe mit Chili und Ingwer oder eine Kürbissuppe)
  • Trinken Sie Ingwertee (5 bis 6 frische Scheiben ca. 10 Minuten in heißem Wasser ziehen lassen)
  • Prophylaktisch sind Saunagänge einschließlich heiß–kalten Fußbädern wärmstens zu empfehlen
  • Vorbeugend empfiehlt sich viel Bewegung im Freien
  • Achten Sie auf eine gute Luftfeuchtigkeit in Ihren Wohnräumen. Trockene Heizungsluft trocknet die Schleimhäute aus und begünstigt Infektionen.
  • Machen Sie Kopfdampfbäder mit Kamille oder ätherischen Ölen.
  • Vermeiden Sie Unterkühlungen (hilfreich können beheizbare Handschuhe, gutes Schuhwerk und warme Jacken sein)

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